Weiden-Workshop in Tosterglope 

Unter Anleitung der Bildhauerin Kerstin Diedenhofen entstehen kunstvolle Weidenobjekte

„Ich habe unseren „historischen“ Weiden-Workshop in bester Erinnerung“, bedankt sich die Bildhauerin Kerstin Diedenhofen im Nachgang per E-Mail. „Der erste und erstmal auch der letzte Kurs in Tosterglope, seitdem das Corona-Virus das öffentliche Leben allerorts eingeschränkt hat.“

Auch wir Teilnehmerinnen sind überaus dankbar für diesen Workshop mit den Weidenruten unter der fachlich kompetenten Anleitung der Bildhauerin Kerstin Diedenhofen mit praktischen Tipps und behutsamem „Verbessern“, wenn das ursprünglich geplante Weiden-Herz in eine ganz andere Form abzudriften drohte. J

Wir freuen uns schon auf das Frühjahr 2021, wenn wieder Weidenruten geschnitten werden für Kugeln, Herzen, Staudenhalter u.v.m.                            (14/03/2020)

Filmabend zum Rosenmontag

„Ich sehe mich nicht als Opfer und auch nicht als Täter. Ich habe mich mit der DDR eingelassen. - mit wem sonst?“ - und ich habe ausgeteilt. Und ich habe gelernt. Deswegen bin ich auf der Welt.“

 

Mit diesen Worten reagierte Gerhard Gundermann, als 1995 offiziell bekannt wurde, dass er unter dem Decknamen Grigori jahrzehntelang für das Ministerium für Staatssicherheit gearbeitet hatte.

Diese Worte scheinen ihn widerzuspiegeln. Den Liedermacher und Rockmusiker, der trotz seines Erfolges, weiter als „Baggerfahrer“ im Lausitzer Braunkohletagebau arbeitet - weil er nicht von der Kunst, sondern von „echter Arbeit“ leben möchte.

 

Ein Mann, der sich einmischt, wenn er es für wichtig hält. Der sagt, was er denkt in einer Welt, in der selber denken nicht gefragt ist und der keine Angst hat anzuecken.

 

Auch wenn der Film „Gundermann“, trotz seines politischen Themas, nicht den Anspruch der Aufarbeitung erfüllen kann, so ist er, getragen von seiner Musik, eine Liebeserklärung an einen ungewöhnlichen Künstler und Menschen. Und er zeigt uns einmal mehr, dass sich die Welt nicht nur in Schwarz und Weiß einteilen lässt.

 

Ein Hoch auf die Graustufen dazwischen!

"Wenn die Plastiktüte wieder auf dem Teller landet..."

Vortrag von Ökothrophologin Karin Reinking über Mikroplastik im Essen und in der Umwelt.

Referentin Karin Reinking (mitte) und unsere "Doppelspitze" Adelheid Schindler (links) und Martina Harbsmeier (rechts).

Mikroplastik - „Ich kann es schon nicht mehr hören!“

...war die sicherlich durchaus verständliche Reaktion einer MitLandFrau im Vorfeld.

Und doch wird es uns kaum gelingen, die Bilder unserer „Plastikmeere“ wieder aus dem Kopf zu verbannen oder die Tatsache zu verdrängen, dass Plastik überall in unserem Leben zu finden und in jederlei Hinsicht „in aller Munde“ ist!

„Jeder von uns nimmt Plastik in der Größenordnung einer Kreditkarte pro Woche zu sich“, erklärte unsere Referentin

Frau Karin Reinking, von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, gleich zu Beginn ihres Vortrages.

Diese Aussage schockiert, auch wenn die gesundheitlichen Risken noch nicht bekannt sind, ebenso wie z. B. die Vorstellung, dass jede Plastikflasche, aus der wir getrunken oder Shampoo entnommen haben, 450 Jahre braucht, um sich zu zersetzen.

Es bleibt also ein Thema, welches uns weiter beschäftigen wird und muss.

Aber auch eines, bei dem jede kleine Veränderung im Alltag, das Weglassen der Einkaufstüte, Gemüseverpackungen etc. mehr wert ist als jeder erhobene Zeigefinger.

 

„Anpacken statt einpacken“ mit diesen Worten endete der Vortrag und deutet indirekt auf ein anderes Problem unserer Zeit hin, wir müssen viel weniger reden und viel mehr handeln!!!

Landfrauen starten mit neuem Vorstand durch

Jahreshauptversammlung mit Wahlen in Wendhausen

Der neue Vorstand (von links): Sabine Schmidt, Bezirksleiterin Bettina Brenning, Ursula Trebbin, Gotlind Mieschel, Annette Schulz, Adelheid Schindler, Brigitte Klobukowski, Karin Stoll, Martina Harbsmeier, Alexandra Nienau, Hilke Schachtschneider, Rita Lindner und Sabine Miske.

„Ich reiße den Altersdurchschnitt jetzt nicht gerade nach unten, aber ich bin eine überzeugte Landfrau und will mich engagieren.“ Mit diesen Worten kandidierte Adelheid Schindler für den Posten der neuen Ko-Vorsitzenden der Landfrauen Thomasburg neben Martina Harbsmeier und wurde auch prompt einstimmig gewählt. Sie ist eines von fünf neuen Mitgliedern im Vorstand, der sich insgesamt wieder verjüngt hat.

Neue Schriftführerin ist Gotlind Mieschel, ihre Stellvertreterin ist Rita Lindner. Bei den Ortsvertreterinnen ergaben sich ebenfalls zwei Neuerungen: Hilke Schachtschneider übernimmt künftig Thomasburg Siedlung, Sabine Miske betreut die Mitglieder im Altdorf Thomasburg und Ursula Trebbin die in Bavendorf.

Das Jahr 2019 war für die Thomasburger Landfrauen ein großer Schritt auf dem Weg zum Generationswechsel. „Wir haben die neue Homepage auf den Weg gebracht“, erinnerte Martina Harbsmeier bei ihrem Jahresbericht. „Das war schon ein irres Projekt.“ Mit sichtbaren Folgen: Gleich 14 neue Mitglieder traten in den Verein ein und ein Mann. Für ihn musste erst einmal die neue Position des Fördermitgliedes geschaffen werden.

„Wir sind moderner und aufgeschlossener geworden“, so Martina Harbsmeier. „Haben aber gleichzeitig die lieb gewonnenen Traditionen beibehalten.“ Ein Spagat, der sich auch in den Veranstaltungen widerspiegelte. „Wir hatten Betriebsbesichtigungen und Ausflüge aber auch so ungewöhnliche Vortragsthemen wie Rechtsextremismus, Mikroplastik oder Strategien der Werbung.“

Das wollen die Thomasburger auch in diesem Jahr fortsetzen. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen dieses Jahres steht jedoch der 50. Geburtstag, den die Landfrauen im Juni ganz groß feiern wollen. „Das muss der Knaller werden“, sagte Martina Harbsmeier. „Da packen alle mit an, damit es zu einem unvergesslichen Fest wird.“

Eine andere Aufgabe wirft ihre Schatten aber bereits voraus: „Demokratie braucht Dich“ heißt die aktuelle Drei-Jahreskampagne des Niedersächsischen Landfrauenverbandes. Es ist die Botschaft, dass Landfrauen in die Politik gehen sollen. „Wir müssen klarmachen, dass wir mehr können als nur Kuchen zu backen“, betonte die neue Bezirksvertreterin Bettina Brenning, die die Wahlleitung an diesem Abend übernommen hatte. „Wir sollten das Profil der Landfrauen schärfen und uns politisch engagieren.“ Das ist eine Idee, die auch schon Friederike von Natzmer beim Neujahrsempfang der Landfrauen Thomasburg angeregt hatte.

Harbsmeier der Abschied von ihrer Ko-Vorsitzenden Dr. Gabriela Köhn, die aus persönlichen Gründen nicht wieder kandidierte. „Vor vier Jahren haben wir begonnen, dem Landfrauenverein Thomasburg ein neues Gesicht zu geben“, erinnerte Martina Harbsmeier die Zuhörer. Sie dankte Gabriela Köhn für die vielseitige Arbeit und die Ideen, die sie miteingebracht hat.

„In dieser Zeit hat der Vorstand seine Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich vorangetrieben“, sagte Martina Harbsmeier. „Darauf können und dürfen wir„Darauf können und dürfen wir auch stolz sein, aber Du hast Dich nicht ins Rampenlicht gestellt“, betonte Martina Harbsmeier. „Das finde ich persönlich hochanständig von Dir und verdient meinen vollen Respekt“, lobte die Vorsitzende ihre frühere Ko-Vorsitzende. „Du bist ja nicht weg, sondern weiterhin dabei“.                                                                                                                                 29.01.2020

Ehrungen für langes Vereinsengagement

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge mussten Martina Harbsmeier und Bettina Brenning altgediente Vorstandsmitglieder bei der Jahreshauptversammlung verabschieden und für ihr teilweise jahrzehntelanges Engagement ehren. Die silberne Ehrenbiene mit grünem Stein erhielten die Thomasburger Ortsvertreterin Dörte Hofses für 44 Jahren Vorstandsengagement sowie Schriftführerin Christa Stute für 25 Jahre Vorstandsarbeit. Die Bavendorfer Ortsvertreterin

Ingrid Andres bekam die Urkunde für langjähriges ehrenamtliches Engagement.

Besonders schwer fiel Martina

Die Geehrten: Dörte Hofses (v. l.), Vorsitzende Martina Harbsmeier, Christa Stute, Monika Hill, Bezirlsöeiterin Bettina Brenning, Ingrid Andres und Dr. Gabriale Köhn.

Landfrauen dürfen auch frech sein

Neujahrsempfang in Bavendorf

Landfrauen dürfen frech und unbequem sein - das war auch schon ihre Gründerin Elisabet Boehm. Zumindest für ihre Zeit. „Sie hatte so verrückte Ideen wie die Direktvermarktung“, schmunzelte Dr. Friederike von Natzmer beim Neujahrsempfang der Landfrauen Thomasburg. Mit kantigen Zitaten und komprimiertem Wissen erinnerte die Expertin für Frauenbiografien an die Anfangsjahre der Landfrauen und forderte die Zuhörer auf, in die Fußstapfen der engagierten Gründerin zu treten. „Landfrauen waren schon immer unbequem“, sagte die Referentin. „Elisabet

Boehm nervte den ortsansässigen Pfarrer so lange, bis er ihre Ideen verbreitete und auch ihre Nachfolgerinnen haben sich immer wieder in einer Männergesellschaft behauptet.“

Für die heutige Zeit bedeute dies: „Gehen Sie in die Politik.“ In den Räten fehle die Kraft der Frauen auf dem Lande. „Wir müssen unsere Schwestern schubsen, damit sie diesen Schritt wagen und sie dabei unterstützen“, so Dr. Friederike von Natzmer und gab mit Gitta Connemann aus Leer in Ostfriesland auch gleich ein Beispiel dafür. Die gelernte Schuhverkäuferin schaffte es auch dank der Unterstützung der Landfrauen bis in den Bundestag. Dr. Friederike von Natzmer forderte die Frauen auf selbstbewusst zu sein: „Heute kann die Stadt vom Land lernen“, machte sie deutlich.

Selbstbewusst können die Landfrauen auch nach Ansicht von Bürgermeister Dieter Schröder sein. Er lobte die starke Gemeinschaft der Landfrauen und hob den besonderen Wert der Landfrauenbewegung Familien im ländlichen Raum hervor. „Sie sind eine feste Einheit und nicht nur in unserer Gemeinde.“ Er hielt das druckfrische Veranstaltungsprogramm hoch und erklärte: „Hierin stehen 18 Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themen, was eine stolze Leistung ist.“

Auch der neue Vorsitzende des Thomasburger Sportvereines, Jonas Kalauch, lobte das Engagement der Landfrauen: „Euer Büfett ist immer einfach spitze, aber darauf darf man Euch nicht reduzieren, denn Ihr macht einen großen Bestandteil unseres Gemeinwesens aus.“

Letztendlich spiegelte sich das auch im Neujahrsempfang selbst wider, bei dem die bunt gemischte Gästeschar schnell miteinander ins Gespräch kam.

Referentin Dr. Friederike von Natzmer (v. l.), Martina Harbsmeier, Gabriela Köhn und Bürgermeister Dieter Schröder.

Man sieht es niemandem an...

"Das T­hema Rechtsradikalismus ist seit Jahren in

aller Munde. Dramatische Wahlerfolge rechts-
radikaler Parteien sowie Demonstrationen
rechtsradikaler Gruppen zeigen: „Es hat an
Aktualität leider immer noch nichts verloren“,

sagt Martina Harbsmeier, Vorsitzende der

LandFrauen Thomasburg. Grund genug für sie,

das Thema bei einem Vortragsabend näher zu

beleuchten. Mit überraschenden Ergebnissen.

„Es kamen fast 60 ZuhörerInnen und (fast) jede

von ihnen hatte etwas erlebt, das sie mitgebracht

hatte“, sagt Martina Harbsmeier. Sei esnun die

Gastwirtin, die ihren sich etwas zulange am Bierglas festhaltenden Gästen dabei zuhören musste, wie sie Stammtischparolen droschen, oder die Hausfrau, die bei einer Feier ähnliche Sprüche von ihren Nachbarn zu hören bekam.Referent des Abends war Achim Bröhenhorst, Mitarbeiter beim Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen, der das Thema geschickt auf eine persönliche Ebene herunterbrach, wo jeder Zuhörer gleich einsteigen konnte. „Was glauben Sie, wie ein Rechtsradikaler aussieht?“, begann er seinen Vortrag. „Natürlich war da in unseren Köpfen gleich das Bild der Fanatiker mit ihren Glatzen, Bomberjacken und Springerstiefeln“, erinnert sich Martina Harbsmeier. Doch weit gefehlt: Achim Bröhenhorst warf ein Bild mit etlichen als rechtsradikal bekannten Personen an die Wand. „Es waren ganz normale Menschen“, staunt die Vorsitzende. „Man sieht es heute niemandem an, ob er rechtsradikal ist. Denn es hat weder mit der Kleidung noch mit dem Bildungsstand etwas zu tun.“ Dies sei ein ziemlicher Aha-Effekt gewesen, der die anwesenden Landfrauen ins Diskutieren brachte.

Achim Bröhenhorst fragte die Zuhörer auch nach ihren persönlichen Erlebnissen, und gemeinsam überlegten alle, wie man in solchen Situationen reagieren könnte. „Es gibt kein Patentrezept“, machte Achim Bröhenhorst deutlich. Oft helfe es, mit einem humorvollen Spruch das Thema in eine andere Richtung zu lenken. Der Gastwirtin empfahl er eine Hausordnung auszuhängen, auf die sie bei Bedarf verweisen könne. Wichtig sei jedoch, sensibel zu bleiben.

Achim Bröhenhorst hatte auch reichlich Informationsmaterial mitgebracht, das die Besucher gerne mitnahmen. „Ich hätte nie gedacht, dass so ein Abend so viel Denkanstöße liefern“, sagt Martina Harbsmeier. „Da haben wir alle viel zum Nachdenken.“

Die App zum Üben:

Viele Menschen wollen einschreiten, wenn sie menschenverachtende Aussagen hören. Aber wie?

Mit der kostenlosen App „KonterBUNT“ kann man hilfreiche Strategien aus Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen kennenlernen. Die App wurde von Experten entwickelt und enthält Vorschläge für gute Argumente gegen Parolen sowie einen Strategieguide. In einem Mini-Game lassen sich verschiedene Reaktionen auf Parolen direkt in der App ausprobieren.

www.konterbunt.de

Aktionstag in der KulturBäckerei

Kreative Vielfalt - Landfrauen zeigen Flagge

Acht Ortsverbände präsentierten sich in diesem Jahr beim Aktionstag "Kreative Vielfalt" des Kreisverbandes in der KulturBäckerei in Lüneburg. Unser Thema war "Die Zwiebel in all ihren Varianten". Denn eine Zwiebel ist nicht einfach eine Zwiebel. Oder wie Zwiebeln gezüchtet weden, denn neben den allseits bekannten Steckzwiebeln gibt es auch Zwiebelsaat.

Dazu gab es Zwiebelkuchen und Federweißen, mit dem die Gäste auch gleich auf unser brandneues Banner anstoßen durften.

Die Resonanz bei der gut besuchten Veranstaltung war hervorragend und wir hatten viele nette Gespräche.

12.11.2019

Was bitte ist Analog-Käse?

Ist Gemüse das neue Fleisch? Wir nehmen vegetarische und vegane Ernährung unter die Lupe

LandFrauen schauen hinter die Kulissen

LandFrauen Thomasburg zu Besuch im

Gemüsebaubetrieb Uhrbach und in der Staudengärtnerei Härlen

Küchenfertiges Herbst- und Wintergemüse frisch vom Feld? Wie das funktioniert, zeigten uns Jan Uhrbach und seine Mutter Alexandra Uhrbach bei unserer Betriebsbesichtigung in Winsen/Luhe.

Die Uhrbach "Gemüsinis" werden täglich frisch geschält, in mundgerechte Portionen geschnitten, verpackt und als ultrafrisches, küchenfertiges Convenience-Produkt vermarktet.

Die Familie Uhrbach sowie 25 festangestellte Mitarbeiter und bis zu 120 Saisonarbeitskräfte betreiben das Unternehmen mit einer Anbaufläche von 220 Hektar, auf denen zum Beispiel Eisbergsalat, Mairüben, Rettich, Schwarzwurzeln, Hokkaido-Kürbis und Steckrüben wachsen.

Wir erlebten aus nächster Nähe die maschinelle Ernte von "Piccolo-Rettich" und Eisbergsalat, die gemäß den Wünschen der verschiedenen Handelsketten gewaschen und verpackt werden. Ganz gespannt waren wir, als Jan Uhrbach die fast erntefähigen Schwarzwurzeln mit dem Spaten ausgrub ohne eine einzige Stange abzubrechen. Dabei beantworteten er und seine Mutter wie nebenbei geduldig alle unsere Fragen.

Wir bedanken uns herzlich für drei(!) spannende und kurzweilige Stunden zusammen mit Alexandra und Jan Uhrbach.    

Astern in voller Blüte

Das Ziel am Nachmittag war die Staudengärtnerei von Familie Härlen in Stelle. Dort empfing uns Helmut Härlen, der Seniorchef zur Betriebsbesichtigung. Auf einer Fläche von etwa 2,5 Hektar kultivieren der Gärtnermeister Uwe Härlen und das 18-köpfige Team rund 1800 verschiedene Arten mehrjähriger blühender Stauden sowie Gräser, Farne, Küchen- und Heilkräuter.

Diese besondere Vielfalt beeindruckte uns nicht nur beim Gang durch die fertig kultivierten Pflanzen sondern auch beim Anblick der Beete mit den Mutterpflanzen. Helmut Härlen erklärte uns, dass die Mutterpflanzen drei bis vier Jahre Zeit brauchen, bis sie das erste Mal geteilt werden können.

 

Jetzt im Herbst standen vor allem die Astern in voller Blüte und so war es nicht verwunderlich, dass etliche Teilnehmerinnen ihren Besuch mit ein paar neuen Stauden für den heimatlichen Garten krönten. (19/09/2019)

Bratwurst aus Sojabohnen? Burger aus „Weizenfleisch“(Seitan)? Diesen Fragen und den für so manche Zuhörerin noch unbekannten Lebensmittel gingen die LandFrauen Thomasburg bei der jüngsten Veranstaltung in Trapps Gasthof in Ellringen nach. Zum Auftakt des Events servierten uns Traute Kraake und ihr Team ein erstaunlich vielseitiges veganes und vegetarisches Büfett, was bei allen Teilnehmerinnen großen Anklang fand.
Anschließend erläuterte Diplom-Oecotrophologin Heike Dittmer in ihrem anschaulichen und lebendigen Vortrag die bekanntesten vegetarischen

Ernährungsweisen unter dem leicht abgewandelten Motto „Du bist, was Du (nicht) isst“. Sie nannte auch Extrembeispiele wie die Frutarier. Diese ernähren sich nur von pflanzlichen Produkten, die ohne Beschädigung der Pflanze zu bekommen sind, wie zum Beispiel Fallobst, Nüsse und Samen. Denn ihnen ist die vegane Ernährung noch nicht konsequent genug.

Ein „Geschmackserlebnis der besonderen Art“ war der Analogkäse, also der Käseersatz, den wir im Rahmen des Vortrags im Vergleich zum echten Gouda testen durften.

Eingehend beleuchtete Heike Dittmer die zahlreichen Fleisch-Ersatzprodukte, hergestellt zum Beispiel aus

Sojabohnen, Milch, Lupinensamen oder Pilzkulturen, die ohne zusätzliche Aromastoffe jedoch nur fade schmecken.

Ihr Tipp als Fazit für alle Mischköstler, VegetarierInnen und VeganerInnen: „Verwenden Sie zum Kochen frische, unverarbeitete Lebensmittel, um den wahren Genuss zu erfahren.“

 

Das Thema vegane und vegetarische Ernährung war ein Volltreffer für einen Vortragsabend. Das zeigte sich auch darin, dass nicht nur rund 50 Zuhörerinnen gekommen waren, sondern auch alle Generationen vertreten waren. Die Familien Harms und Klobukowski testeten am Büfett gleich mit Großmutter, Mutter und Tochter. Ihr Fazit: „Das sind leckere Gerichte.“

Fahrradtour zur Golfanlage nach Secklendorf

"Jeder Ball, der in der Luft ist, ist ein Erfolg!"

 

Dieser Satz unseres verschmitzt lächelnden Golflehrers Roland von der Heydt, motivierte uns während des zweistündigen „Schnupperkurses“ im Golfclub Bad Bevensen, als wir die langen Schläge auf der „Dring Range“ übten. Wie wir schnell feststellen mussten, war es gar nicht so einfach, die Golfbälle auf unseren Tees – die kleinen Plastik-Stifte, auf die „frau“ den Ball für den Abschlag legt – zu treffen.

 

Eine weitere Aufgabe auf dem Übungsgelände war das Putten, das kurze Spiel auf dem Grün, einer besonders hergerichteten, sehr kurz gemähten Fläche. Beim Putten fliegt der Ball nicht, sondern er rollt. Den kleinen Contest, wer mit den wenigsten Schlägen einputtet, gewannen Hilke Schachtschneider mit einem Schlag und Marion Wolter mit zwei Schlägen. Die Gewinnerinnen bekamen je eine Flasche Prosecco als Preis überreicht, und zwar persönlich vom Chefehepaar des Golfclubs: Sarah und Björn Held.

 

Während der anschließenden grandiosen Platzrundfahrt in einer Armada von zwölf Golfcarts erkundeten wir das 75 Hektar große Gelände mit 18 Spielbahnen unter der Führung von Ehepaar Held, das sich sehr viel Zeit für uns und unsere Fragen genommen hat. Das war einfach großartig.

 

Vielen herzlichen Dank an Familie Held und MitarbeiterInnen für diesen erlebnisreichen Nachmittag in Secklendorf.

Tagesfahrt nach Lübeck

Am 16.Juli 2019 fand unsere Tagesfahrt nach Lübeck bei bestem Wetter statt.

Bei einer Travefahrt mit der Barkasse wurde uns ein Blick auf die Altstadt ermöglicht. Ein weiterer Punkt war der Besuch des St. Annen Museums.

Besonders eindrucksvoll war der Ausblick von der Aussichtsplattform der St. Petri Kirche auf das Ensemble Holstentor und Salzspeicher vorbei.

Eine spontane Stadtführung einer sehr engagierten Stadtführerin, die uns die Gänge und Höfe in der Altstadt gezeigt hat: "Achtung! Kopf einziehen am Ein- und Ausgang!" rundete den Tag ab.

Wir feiern unseren Internetauftritt

Landfrauen Thomasburg 2.0 - Next Generation

Wir erfinden uns neu mit unserem neuen Internetauftritt.

Am 12. Juli 2019 war es nun so weit...

Ein gemütlicher Grillabend bei Martina mit Internet"café" und Besuch der benachbarten Ortsvereine und des Kreisverbandes. Selbst Samtgemeindebürgermeister Norbert Meyer schaute vorbei.

20 Jahre Kindergarten Thomasburg

Der Kindergarten in Thomasburg feierte seinen 20. Geburtstag. Und wir waren selbstverständlich dabei. Mit gutem Wein und Käsespießchen.

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